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„Generation Netzwerk“ – Trends von der PERSONAL SÜD 2017


Anna-Mai Petersen - 17. Mai 2017 - 0 comments

Die diesjährige PERSONAL SÜD stand ganz unter dem Motto „Generation Netzwerk“.
Was genau beschreibt dieser Begriff? Ganz einfach – die heutige Art der Kommunikation, die uns allgegenwärtig umgibt: Kundenanfragen per E-Mail, Follower auf Social-Media-Kanälen, internationale Projekte mit Mitarbeitern in den unterschiedlichsten Ländern. Heutzutage müssen wir häufig, im persönlichen als auch im beruflichen Umfeld, immer wieder neue Programme, Apps und Arten der Kommunikation entdecken und erlernen, um am Ball zu bleiben.

Die Stuttgarter Messe PERSONAL SÜD zeigte in diesem Jahr drei Themen auf, welche unter dem Stern „Generation Netzwerk“ stehen:

1) Digitalisierung der Personalprozesse

Vom E-Recruiting, Bewerbermanagement über die Personalakte bis hin zur Lohnabrechnung. Alles vereinfacht durch Tools wie das Karriereportal von inriva.

Carolin Desirée Töpfer ist als Beraterin mittelständischer Unternehmen bekannt und sprach über ihr Kernkompetenzthema: die Digitalisierung. Folgende 3 Fragen sollte ich mir laut Töpfer als Recruiter stellen, um in diesem Bereich nicht den Anschluss zu verpassen:

  • Wie werden wir von Bewerbern in Sachen Digitalisierung am Puls der Zeit wahrgenommen?
    Eine moderne und nutzerfreundliche Karriereseite ist hier das A und O. Trauen Sie sich als Recruiter auch selbst an moderne Werkzeuge heran, treten Sie mit Bewerbern in Kontakt und beeindrucken Sie mit digitalen Fähigkeiten im Bereich Employer Branding, Active Sourcing & Social Recruiting.
  • Kenne ich die Anforderungen an neue Mitarbeiter, damit diese aktiv am Wandel der Digitalisierung mitwirken?
    Nur wenn mein Unternehmen insgesamt in der Außendarstellung UND ich selbst als Recruiter Digitalisierung lebe, finde ich das perfekte Team um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen – Mitarbeiter die Veränderungen mittragen oder vorantreiben.
  • Wo möchte ich mein Unternehmen digital positionieren und wie kann ich dies ohne großen (finanziellen) Aufwand tun? Von minimalsten digitalen Fähigkeiten bis zu einer ganz neuen Ebene der Kommunikation mit Bewerbern gibt es hier viel Potential – je nachdem wie Ihre individuelle Situation es erlaubt und erfordert.
    Habe ich diese Fragen für mein Unternehmen beantwortet, finde ich laut Töpfer bessere Kandidaten und kann sowohl Zeit- als auch Kostenersparnisse verbuchen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://digitalisierung-jetzt.de

2) Virtuelle Teamarbeit

Wie gehen wir mit virtuellen Teams und den durch die Globalisierung aufkommenden Problemen um. Wie können wir auf unseren Gegenüber eingehen und verhindern, dass wir durch Misstrauen und/oder andere negativ behaftete Gefühle ineffizient arbeiten? Dr. Sylvia Van Ziegert gab Tipps, wie man sich trotz räumlicher Entfernung annähert und den Teamgeist stärkt.

  • Bauen Sie sich Inseln der Beziehungspflege auf! Verabreden Sie sich auf „virtuelle Dates“, bei denen Sie sich jeweils für eine Kaffee-Länge über Themen unterhalten, welche nicht projektbezogen sind.
  • Klären Sie im gesamten Team alles interkulturell Wichtige ab: z.B. den Umgang miteinander sowie das jeweilige Eigenbild und die Denkweise.
  • Nehmen Sie jedes Teammitglied bewusst als Person wahr, nicht als „digitalen Empfänger meiner Nachrichten“.

Übrigens: Wussten Sie, dass das sogenannte „Kuschelhormon“ Oxycotin bei Teammitgliedern, welche in erfolgreichen Teams arbeiten, ansteigt? Es ist u.a. als deeskalierend und beruhigend bekannt.

3) Vertrauen führt … weil es den Unterschied im Wettbewerb macht

Führungsexperte Dr. Reinhard K. Sprenger sprach über das immer wichtiger werdende Thema Vertrauen im Unternehmen.

  • Über das Internet kommunizieren wir mit Menschen, die wir noch nie gesehen haben. Bekanntheit allein als Basis für Vertrauen reicht deshalb in der modernen Geschäftswelt oft nicht mehr aus.
  • Durch den Vergleich mit privaten Beziehungen ging er auf die Bedeutsamkeit des Vertrauens der Führungsetage zu den Mitarbeitern ein. Vertrauen leistet mehr als die Steuerungsmittel Macht und Geld, schafft laut Sprenger mehr Werte als wertsteigernde Managementkonzepte und ist DER entscheidende Wettbewerbsvorteil auf schnellen Märkten.
  • Wenn Macht ausgeübt, falsche Anreize durch Geld und/oder falsch eingesetztes Vertrauen gesetzt werden, kann man die Beziehung zur Belegschaft zerstören. Das Resultat sind im Endeffekt steigende Blindkosten (Kosten, welche nicht auf Kostenstellen erfasst werden) und eine hohe Fluktuation, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens schwächt.

Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.personal-sued.de/de/psued17/keynotes/dr-reinhard-k-sprenger/

Startup-Area

Neuen Raum für junge Unternehmen gab es auf der Personal Süd mit einer eigenen Startup-Area. Hier wurden neue innovative Lösungen der HR-Newcomer gezeigt: neue Online-Tools wie z.B. Job-Matching für die junge Generation, Apps und Ideen für die Workforce der Zukunft, sowie der Gesundheit am Arbeitsplatz.

Ausblick

Auch im kommenden Release des inriva Karriereportals können Sie und Ihr Unternehmen von den aktuellen Zukunftsthemen profitieren. Sie möchten mehr über eines dieser Themen erfahren? Sprechen Sie uns an! Gerne fassen wir unsere gewonnen Kenntnisse für Sie zusammen und diskutieren mit Ihnen die konkreten Implikationen für Ihr Recruiting.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Tag und hoffen Sie konnten durch uns einen Einblick aktuelle Trendthemen auf dem HR-Markt erhalten.

Herzlichst, Ihre Anna-Mai Petersen
Marketing & Kommunikation
inriva GmbH
petersen@inriva.com

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