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Gastbeitrag: Kommunikation als Schlüssel zur digitalen Datenwelt


Anna-Mai Petersen - 25. September 2017 - 0 comments

„Was sind eigentlich Daten?“

Eine durchaus berechtigte Frage in unserer immer digitaleren Welt und auch mit Blick auf die neue EU Datenschutz-Grundverordnung, die im Mai 2018 in Kraft tritt. Jedes Mal, wenn ich meine Zuhörer oder Workshop-Teilnehmer mit dieser Frage konfrontiere, wird es aber auf einmal still im Raum. Wie genau definieren sich eigentlich diese Informationen, die uns laut Datenschützern heilig sein sollten und von denen uns Experten erzählen, dass sie das Öl unserer Zukunft wären?

Denken wir mal aus Unternehmens-Sicht

und nicht in erster Linie aus der Perspektive des Kunden oder Verbrauchers. Dann zählt jede Art von Information in die Kategorie „Daten“ – und zwar solche, die dem Unternehmen zugänglich gemacht werden sollten und nicht im Notizbuch einzelner Mitarbeiter verloren gehen. Ohne auf die großen sozialen Diskussionen näher einzugehen, die dieses Thema mit sich bringt: Wenn Mitarbeiter nicht in der Lage oder nicht Willens sind, Informationen mit Kollegen zu teilen, hat das entsprechende Unternehmen kaum eine Chance, einen digitalen Transformationsprozess auf den Weg zu bringen, geschweige denn zum Erfolg zu führen.

Eine Unterkategorie an Daten

stellen die für Datenschützer besonders relevanten personenbezogenen Daten dar. Also jene Informationen, die entweder eine konkrete natürliche Person beschreiben oder identifizierbar machen. Hier gilt der immer strikter werdende Datenschutz. Gleichzeitig sind sie besonders wertvoll für Unternehmen. Ganz egal, ob als einzelnes Datenset, um Kontakt zum Kunden zu halten, oder in aggregierter Form zur Verbesserung des Marketings und Feedback-Gewinnung für Forschungs- und Produktions-Prozesse.

Doch nicht alles, was an Daten im Arbeitsalltag anfällt, sind personenbezogene Daten. Immer mehr hält auch das Internet of Things Einzug in Unternehmen aller Größenordnungen – Maschinen werden „smart“. Hinzu kommen Computer-Kommunikation, Netzwerk-Daten, externe Anbieter usw. All diese Datenflüsse lassen sich relativ leicht nachvollziehen und innerhalb einer Infrastruktur-Planung abdecken – auch als Hilfe für ein schlüssiges Datenschutz-Konzept.

Ein Gebiet, das vor lauter Datenflut oft vernachlässigt wird

in dem aber täglich massenhaft wichtige Informationen anfallen und weiterbearbeitet werden müssen, lässt sich nicht auf einen Unternehmensbereich oder einige Mitarbeiter beschränken. Es ist die Kommunikation Intern, extern, untereinander, in Meetings, auf dem Flur und in den Kaffeepausen. Dort werden Informationen weitergereicht und validiert, Arbeitsaufträge festgehalten und abgewandelt, Bewertungen und Analysen abgegeben. Das alles ohne jemals eine besondere technische Infrastruktur dafür eingerichtet oder einen konkreten Auftrag erteilt zu haben.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten diese Daten aus Ihrem Arbeitsalltag organisieren, dokumentieren und allen Mitarbeitern, zugänglich machen. Genau das ist die eigentliche Idee von Digitalstrategien und Datenbanken in Unternehmen – komplexe technische Systeme zu nutzen, um Wissen und Informationen zugänglich zu machen. Aber auch, um Maschinen in die Arbeit der Menschen mehr mit einzubeziehen und den Arbeitsalltag so bequemer und effizienter zu gestalten. Hier gilt: Je technisch durchdachter und nutzer-orientierter digitale Lösungen aufgesetzt werden, desto mehr werden die Mitarbeiter entlastet. Bringen Sie Ihre IT Abteilung zum Schwitzen, um ein Digital Leader zu werden!

 

Wir danken Frau Carolin Desirée Töpfer herzlich für ihren Gastbeitrag auf unserem Blog. Frau Töpfer ist Expertin für Daten-Strategien, Datenschutz & IT-Sicherheit sowie der Vermittlung digitaler Fähigkeiten. Um mehr über sie und ihre Arbeit zu erfahren, besuchen Sie gerne Frau Töpfers Blog oder Website.

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