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6 Highlights für Recruiter vom TALENTpro Expofestival in München


inriva - 27. März 2018 - 0 comments

inriva und Dynamics 4U auf dem TALENTpro Expofestival  für Recruiter in München

Schon am Vortag der ersten TALENTpro in München war die Messe ausverkauft. 1.300 Personalverantwortliche und Recruiter sowie 62 Aussteller trafen sich zu inspirierenden Vorträgen, spannenden Gesprächen und einer rockigen Abschlussparty.

inriva und Dynamics 4U stellten eine durchgängige E-Recruiting-Lösung integriert in die Microsoft Dynamics-Plattform vor. Messe-Highlight war außerdem die neue Onboarding-App in Microsoft Dynamics 365 for Talent mit der Unternehmen neu eingestellte Mitarbeiter optimal auf Ihren Einsatz vorbereiten können.

Welche Fragen standen in München im Fokus? Wir haben für Sie aus den Fachvorträgen 6 wichtige Themen für Recruiter zusammengefasst:

1) Onboarding

Viele Unternehmen haben (je nach Branche) mit einer enorm hohen Mitarbeiterfluktuation zu kämpfen. Woran liegt das? Passt die Unternehmenskultur nicht, wurde die Gehaltserwartung nicht erfüllt? Oder liegt die Ursache in der so zentral wichtigen Kommunikation mit dem Mitarbeiter?

Mitarbeiter sind in der Tat häufig wegen fehlender/unzureichender Kommunikation unzufrieden in ihrem Job. Diese beginnt schon vor dem ersten Arbeitstag im neuen Unternehmen. Ein offizieller Onboarding-Prozess ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Laut einer Umfrage halten 98 Prozent der befragten Führungskräfte dies für einen entscheidenden Faktor bei der Mitarbeiterbindung.

  • Neue Mitarbeiter werden früh, schnell und effektiv in das neue Team eingebunden und sind damit viel schneller produktiv
  • Viel seltener kommt es zu Frust durch Organisationspannen und hohem Aufwand aufgrund fehlender Vorbereitung.
  • Neue Mitarbeiter fühlen sich von der Einstellung an gut aufgehoben und wertgeschätzt
  • Kollegen und Vorgesetzte wissen genau was zu tun ist und welche Aufgaben noch zu erledigen sind

Das Bereitstellen von Informationsmaterial, Unterzeichnen von Regelungen und Verträgen, Zuweisung des Arbeitsplatzes und Arbeitsmitteln, Bereitstellen von IT-Ausstattung und Berechtigungen, Information an das Team, Kennenlernen des Teams, Ansprechpartner, Mentor, Kennenlernen der Stadt, Feedbackgespräche etc. können Bestandteile des Onboardings sein.

Von der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags bis zu den ersten Monaten im Unternehmen wird der Mitarbeiter softwaregestützt durch den Onboarding-Prozess begleitet. Vorgesetze können jederzeit den Status verfolgen und eingreifen wenn etwas schief läuft.

Sie haben das Gefühl auch Ihr Unternehmen kann von einem Onboarding-Prozess profitieren und weniger Mitarbeiter verlieren?
Hier erhalten Sie mehr Informationen

2) Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Recruiting

Das Inkrafttreten der DSGVO stellt eine Herausforderung für Unternehmen und das E-Recruiting dar. Bis zum 25. Mai 2018 müssen Sie sich mit dem neuen Gesetz beschäftigen und die wichtigsten Schritte eingeleitet haben. Ihre Karriereseiten und Recruiting-Prozesse müssen an die neue Gesetzeslage angepasst werden. Inbesondere die Zweckbindung spielt eine große Rolle – d.h. ist die Stelle besetzt entfällt der Zweck der Aufbewahrung der personenbezogene Daten und diese müssen somit gelöscht werden. Da es jedoch z.B. aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) zu einer Klage von Seiten eines Bewerbers kommen kann, dürfen Sie Daten länger aufbewahren, hier spricht man aktuell von zwei bis sechs Monaten. Nur bei schriftlicher Einwilligung des Bewerbers dürfen Daten im Bedarfsfall länger aufbewahrt werden.

Folgende Fragen müssen Sie u.a. für Ihre Unternehmen klären und dokumentieren, da Sie stets in der Pflicht sind nachzuweisen, dass Sie die Datenschutzgesetze einhalten:

  • Woher kommen Bewerbungen und Kandidatenvorschläge?
  • Wer erhält Bewerbungen?
  • Wo werden welche Bewerberdaten wie lange und zu welchem Zweck gespeichert?
  • Haben wir die Genehmigung des Bewerbers Daten aufzubewahren?
  • Können wir löschen und werden Bewerberdaten automatisch gelöscht?

Bei Verstößen schlägt das Gesetz zu, mit Höchststrafen bis zu 4% des weltweiten Umsatzes. Damit ist ein Datenschutzverstoß spätestens 2018 kein Kavaliersdelikt mehr. Wichtig: Datenschutz kann man nicht einfach installieren, Datenschutz muss man leben.

Was für viele Unternehmen eine echte Herausforderung darstellt, ist für Sie eine Chance Ihren Recruiting-Prozess neu aufzustellen. Schaffen Sie mit einer neuen E-Recruiting-Software neben der notwendigen Transparenz auch effizientere Prozesse. Wie Sie das schaffen? Wir beraten Sie gerne.

3) Optimierung Ihrer Stellenanzeige

Kandidaten suchen zunehmend per Google nach Jobs. Verwenden Sie deshalb stets einen Stellentitel, der Aufschluss über die Aufgabe oder die nötige Qualifikation vermittelt. Dabei lohnt es sich zu vergleichen nach welchen Stellenbezeichnungen am häufigsten gesucht wird. Nutzen Sie Werkzeuge wie Google Trends und aktuelle Studien der Jobsuchmaschinen bei der Auswahl der Begriffe um besser gefunden zu werden.

Zum Beispiel: Schreibe ich Elektriker / Elektroniker oder spezifischer Mechatroniker aus?

https://trends.google.de/trends/explore?q=elektriker,mechatroniker,elektroniker

Neben dem Stellentitel sind folgende Bestandteile wichtig:

  • Eine Aufgabenbeschreibung durch die sich der Bewerber praxisnah vorstellen kann, welche Aufgaben zur Stelle gehören
  • Ein Anforderungsprofil, welches sich auf die Kern-Qualifikationen konzentriert – wichtig: klar unmissverständlich formulieren
  • Ein Einblick mit wem man in Zukunft bei Ihnen zusammenarbeitet, wie sich das Team zusammensetzt und der zukünftige Arbeitsplatz aussieht -> siehe Abschnitt Video
  • Eine Übersicht der Mitarbeitervorteile
  • Ein namentlich benannter Ansprechpartner, der per Telefon/ E-Mail / XING-/Linkedin-Profil, bei Fragen erreichbar ist – ggf. sogar per Chat!
  • Eine motivierende Aufforderung sich bei Ihnen zu bewerben

4) Video-Interviews und Video-Marketing

Bist du ein Teamplayer? Bewirb dich jetzt!

Beispiel von der Polizei Österreich

Laut einer Studie der Süddeutschen Zeitung empfinden 70% der Bewerber Video-Interviews als zeitsparend und attraktiv. Dagegen haben einige Bewerber Vorbehalte gegenüber Video. In einer Expertenrunde zum Thema wurde dem Alternativ-Bewerbungsweg per Video eine große Bedeutung zugemessen.

Neben Video-Interviews – als App in unserem Karriereportal nutzbar – ist der Trend zur Video-Stellenausschreibung  interessant. In einem kurzen Video von weniger als 2 Minuten wird der Arbeitgeber, die Aufgaben und der zukünftige Arbeitsplatz vorgestellt. So hat der Bewerber bereits im Vorfeld eine viel emotionalere & passendere Vorstellung was sie/ihn erwartet und kann besser einschätzen ob die Stelle das ist nach dem sie/er sucht – verlassen doch in den ersten 60 Tagen oft neue Mitarbeiter das Unternehmen. Nicht die höchste Video-Produktionsqualität ist entscheidend für den Erfolg, sondern: Wie stelle ich in 1:30 Minuten mein Unternehmen & die Stelle aussagekräftig dar.

5) Gezieltes Talent Management

Mitarbeitermotivation nach dem Motto: „Great place to work“ gewinnt an Bedeutung. Unternehmen müssen sich nicht nur auf das Produkt und den wirtschaftlichen Erfolg konzentrieren sondern sich weit mehr als bisher um ihre Mitarbeiter bzw. ihre Talente kümmern. Permanente Betreuung, Zielgespräche, Motivationsabfragen und Entwicklungsmöglichkeiten sind zu bieten.

Talent Management ist ein oft verwendeter Begriff. Was bedeutet Talent für mich oder für uns als Unternehmen? Wer gilt für uns als „Talent“ und was macht ein „Talent“ für mein Unternehmen aus? Nur wenn Sie wissen wonach Sie suchen können Sie auch ein effektives Talent Management aufbauen.

Legen Sie Ziele fest und definieren Sie, was das perfekte Teammitglied in Ihrem Unternehmen zum Talent macht. Finden, erkennen, fördern und binden Sie genau die Mitarbeiter auf diese Kriterien zutreffen. Halten Sie Kontakt selbst wenn Ihre Talente das Unternehmen verlassen – genau aus diesem Pool können Sie ggf. später eine Schlüsselstelle wieder besetzen.

6) Beste Jobbörse 2018

Totgesagte leben länger: „Jobbörsen sind noch immer der wichtigste Recruiting-Kanal“

Gerhard Kenk (Geschäftsführer von Crosswater Web Services): Es gibt mehr als 1.000 Jobbörsen im deutschsprachigen Markt. Wichtig ist, dass man nicht Äpfeln mit Birnen vergleicht, sondern die Jobbörsen innerhalb einer Zielgruppe betrachtet. Wer eine Stelle als Ingenieur oder Vertriebler zu besetzen hat, sollte sich Jobbörsen anschauen, die sich auf dieses Marktsegment spezialisiert haben. Die generalistischen Jobbörsen und Suchmaschinen wie StepStone, Monster, Indeed oder ähnliche, die den ganzen Markt abdecken, sollte man separat betrachten.

Auf Basis einer Umfrage des Bewertungsportals Jobbörsen-Kompass unter 30.000 Jobsuchenden wurden die „besten Jobportalen 2018“ gekürt.
Die Auszeichnung erhielten 2018:

Generalisten

  1. Stepstone
  2. Indeed
  3. XING

Spezialisten

  1. Staufenbiel Institut
  2. Jobvector
  3. UNICUM Karrierezentrum

Jobsuchmaschinen

  1. Kimeta
  2. Jobbörse.de
  3. Jobrapido.de

Innovationspreis für mobile Bewerbung

  • meinestadt.de
  • mobileJob

Sie sind auf diesen Plattformen noch nicht präsent? Über das inriva Karriereportal können Sie Ihre Stellenanzeigen an alle genannten Jobbörsen automatisiert veröffentlichen. Gerne beraten wir Sie dabei die Reichweite Ihrer Karriereseite zu optimieren. Sprechen Sie uns an!

Unser Messe-Team auf der TALENTpro

     

 

inriva GmbH
WIR ENTWERFEN UND ENTWICKELN MODERNE WEBSYSTEME, LÖSUNGEN FÜR KOMMUNIKATION & ZUSAMMENARBEIT UND INNOVATIVE UNTERNEHMENSSOFTWARE.
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http://www.inriva.com

Dynamics 4U GmbH
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https://www.d4u-gmbh.de

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